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Dr. Simon Kohm

Vorbereitung zwischen Klausuren und Mündlicher Prüfung

Lerntipps, Mündliche Prüfung, Schon gelesen?

Und nun? Hat man den Spannungsbogen bis zu den schriftlichen Klausuren aufrecht erhalten können und die Nachwehen der Feierlichkeiten überstanden, kommt recht schnell das schlechte Gewissen auf mit der brutalen Frage: „Was nun?“. Kurzfristig muss einfach Erholung sein, fahrt weg, packt die Bücher und Unterlagen in den Schrank und versucht, die Klausuren und den Stoff für ein paar Wochen (6-8 sind meiner Meinung nach vollkommen angemessen) zu vergessen. Manche nutzen die Zeit für Praktika oder Nebenjobs, ich für meinen Teil lag eher auf der faulen Haut.
Mittelfristig muss man natürlich versuchen, wieder in den Lernrythmus zu kommen. Das „Reinkommen“ an sich ist schon schwer genug, daher würde ich meinen, dass man sich langsam rantasten sollte, allein schon in Bezug auf die Zeit. Tastet euch also langsam wieder an die Arbeitsweise ran und habt kein schlechtes Gewissen, wenn das in der ersten Woche überhaupt nicht funktioniert.
Was ist zu tun? Inhaltlich meine ich, ist es vor allem wichtig, den ganz normalen Prüfungsstoff zu wiederholen, denn dieser wird in der mündlichen Prüfung erwartet. Denn das Stellen von Fällen ist auch in der mündlichen Prüfung das probate Mittel, das Gelernte und die Transferleistungen abzuprüfen. Nehmt euch also einfach die Sachen zur Hand, die ihr schon für die schriftlichen Prüfungen genutzt habt. Das sollte meiner Meinung nach auch den Löwenanteil der Vorbereitung ausmachen. Ich würde außerdem dazu raten, die verschiedenen Verfahrensrechte intensiv zu wiederholen, sehr viele Prüfer sind Praktiker und begeben sich vielleicht lieber in gewohntes Terrain, als in dogmatische Untiefen.
Rep. für die Mündliche? In machen Städten werden gesonderte Veranstaltungen für die mündliche Prüfung angeboten. Oder reicht es, die Klappentexte der Beck-dtv-Gesetze und die ersten Kapitel der AT Lehrbücher zu lesen? Bedenken bestehen sicherlich hinsichtlich geschichtlicher Fragen und der juristischen Allgemeinbildung oder vielleicht bezüglich der Relevanz des aktuellen Tagesgeschehens. Diese Punkte werden wohl selten den Schwerpunkt einer Prüfung ausmachen, aber eine falsche Antwort auf die Frage, wer denn momentan den Bundespräsidenten wählt, hinterlässt einen sehr schlechten Eindruck, den man unbedingt vermeiden sollte. Ob man dafür ein Rep. besuchen sollte, kann ich nicht abschließend beantworten, denke aber eher, dass das nicht unbedingt erforderlich ist.
Frage-Antwort-Spiel. Das sollte man unbedingt simulieren, sei es in der AG oder im Rep. Daran muss man sich gewöhnen. Im Grunde muss man auf jede Frage zumindest anfangs eine einigermaßen stimmige Antwort parat haben. Auch gilt es im Falle des absoluten Unwissens jedenfalls zu versuchen, das Problem zu erfassen und zu formulieren. Nichts ist hier schlimmer, als nichts zu sagen. Also streitet euch, argumentiert, antizipiert, improvisiert. Sprecht über den Stoff und die Fälle, nur so kann man Eloquenz entwickeln und sich auch in brenzligen Situationen sicher fühlen.
Zum Kurzvortrag. Sollte in eurer Prüfungsordnung ein Kurzvortrag vorgesehen sein, verfallt nicht in Panik. Zu allererst gilt es, die Vorschriften mal zu lesen, um einen Überblick über Zeitrahmen und Erwartungen zu bekommen. Dann helfen auch Bücher, die speziell auf den Vortrag vorbereiten. Nehmt euch einfach die ausführlichen Tipps im bereits geposteten Artikel zu Herzen.
Kein Bock mehr. Irgednwann wird sich bei Euch ganz sicher ein Gefühl der rieigen Lustlosigkeit einstellen, das schnell in Nihilismus und Fatalismus umschlagen kann. Aber keine Sorge, das ist normal. Denn gerade das Gefühl, auf das Ungewisse (die Ergebniss der Klausuren) hinlernen zu müssen, kann entnervend sein.
3 Wochen Zeit. Sind die Vorpunkte da, habt ihr (je nach Bundesland) eine gewisse Zeit, euch an Hand der Protokolle vorzubreiten. Hier ist es einfach wichtig, die Prüfer und deren Vorlieben ein wenig kennen zu lernen. Abraten würde ich vom Auswendiglernen der gestellten Fälle. Das bringt nichts und fällt evtl. in der Prüfung sogar negativ auf. Außerdem würde ich mich intensiv mit den Prüfern beschäftigen. Sinnvoll ist es auch (gerade bei Professoren), die letzten Veröffentlichungen zu checken (z.B. mittels juris und beck-online). Wenn da aktuelle Probleme und Urteilsanmerkungen dabei sind, würde ich mir diese auf jeden Fall durchlesen.
Fazit/Lerntipps im Überblick:

  • Motiviert euch langsam, aber bestimmt
  • Wiederholt in erster Linie den normalen Pflichtstoff
  • Zeitung lesen (bei faz.net gibt es im Wirtschaftsteil die Rubrik „Recht und Steuern“)
  • aktuelle Urteile checken (könnt ihr teilweise auch als RSS!) und den Beck News-Ticker lesen
  • Lest euch ein in Sachen Rechtsgeschichte und juristische Allgemeinbildung
  • Übt Vorträge vor Publikum (1x Woche)
  • Wiederholt die alten Examensfälle und aktuelle Fälle aus der Rechtsprechung anhand von Ausbildungszeitschriften und in einer Lerngruppe
  • Diskutieren und (ruhig) sachliches Streiten in der Lerngruppe
  • Checken, ob und was Eure Prüfer in letzter Zeit so veröffentlicht haben
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29.07.2009/5 Kommentare/von Dr. Simon Kohm
Schlagworte: faq mündliche prüfung jura, Jura examen mündliche Prüfung, Jura mündliche Prüfung, jura mündliche Prüfung tipps, Jura mündliche Prüfung Vorbereitung
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https://juraexamen.info/wp-content/uploads/2022/05/je_logo.svg 0 0 Dr. Simon Kohm https://juraexamen.info/wp-content/uploads/2022/05/je_logo.svg Dr. Simon Kohm2009-07-29 06:22:312009-07-29 06:22:31Vorbereitung zwischen Klausuren und Mündlicher Prüfung
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5 Kommentare
  1. RARonnenberg
    RARonnenberg sagte:
    30.07.2009 um 21:45

    Moin aus Hamburg,
    hätte nie gedacht, dass ich das einmal schreiben würde aber ich bin wirklich gerade zufällig über Eure Seite gestolpert. Großartige Seite mit wirklich sehr guten Beiträgen.
    Bin begeistert! Hätte es das mal zu meiner Studienzeit gegeben…Sehr kommunikativ, untypisch unjuristisch (positiv gemeint).
    Beste Grüße aus dem Norden
    MR

    Antworten
  2. stephan
    stephan sagte:
    01.08.2009 um 10:46

    Vielen herzlichen Dank für die Blumen! Grüße aus dem schönen Rheinland….

    Antworten
  3. Linda
    Linda sagte:
    25.09.2010 um 18:33

    Tolle Tipps!!!! Hammergeile Seite!
    Ich stehe kurz vor den schriftlichen und bin schon total aufgeregt:(

    Antworten
  4. Anja
    Anja sagte:
    04.02.2012 um 15:09

    Dieses „schlechte Gewissen“, wenn man mal eine Lernpause (die man sich ja nun auch wirklich gönnen sollte!!) zwischen schriftlicher und mündlicher Prüfung macht, ist wirklich hinterhältig.. Eigtl sollte man sich ja als Jurist schon an dieses Gefühl gewöhnt haben aus dem Studium 😉 dennoch fällt es mir schwer überhaupt eine Pause von 8 TAGEN einzulegen, geschweige denn 6-8 Wochen. Bei mir waren nur ca. 14 Wochen (+ die 2 Wochen Weihnachtsferien) zwischen beiden Prüfungsterminen, da wäre ja kaum noch Zeit gewesen auch nur alles nochmal zu „überfliegen“.. Für mehr als panisch haufenweise Stoff auf Karteikarten abzuhaken in der Hoffnung dass man noch rechtzeitig alles mal „gehört“ hat blieb da leider keine Zeit, man muss da meistens definitiv schon vor der schriftlichen Prüfung in allem TOPFIT sein.. 🙂

    Antworten
  5. Manuela
    Manuela sagte:
    25.02.2012 um 14:21

    Stehe gerade selbst zwischen schriftlichem und mündlichem 2. Examen. Die Tipps auf der Seite sind so banal wie wichtig, z.B. eine strukturierte Herangehensweise an den Lernstoff und kein blinder Aktionismus. Weiß man, vergisst man aber im Stress gerne. Um so beruhigter bin ich bei einen helfenden „roten Faden“.
    Zwar lege ich das Examen nicht in NRW ab, d.h. der Ablauf ist etwas anders, die Ratschläge sind aber für die anstehende Prüfung empfehlenswert – egal in welchem Bundesland.
    Fazit also: Weiter so!

    Antworten

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