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Gastautor

Rezension: Vieweg/Werner Sachenrecht, 5. neubearbeitete Auflage 2011

Für die ersten Semester, Lerntipps, Rezensionen, Startseite, Verschiedenes

von Lydia Nießen
Die Autorin studiert selbst im dritten Semester an der Universität Bonn und nutzt das Buch begleitend zur Sachenrechtsvorlesung und zur Großen Übung
 
Vieweg/Werner, Sachenrecht, 5., neu bearbeitete Auflage 2011, 650 S., Verlag Vahlen, ISBN 978-3-8006-3852-9
 
Das Sachenrecht regelt die Beziehungen von Rechtssubjekten und Rechtsobjekten. Während in anderen juristischen Themengebieten durch gute Argumentation meist vieles vertreten werden kann, ist im Sachenrecht ein sehr gutes Systemverständnis zwingend notwendig. Ansonsten ist jede – noch so gute Argumentation – falsch. Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig sich ein Lehrbuch über die Materie des Sachenrechts anzuschaffen, welches nicht nur Fakten liefert, sondern auch das Verständnis des Sachenrechts stärkt.
I. Aufbau
Das Lehrbuch „Sachenrecht“ der Autoren Klaus Vieweg und Almuth Werner ist Teil der zivilrechtlichen Lehrbuchreihe „Academia Iuris“. Die neueste, im September 2011 erschienene Auflage, berücksichtigt den aktuellen Stand der Rechtsprechung und Literatur. Wie die meisten Lehrbücher beinhaltet auch dieses Werk zunächst eine Gliederung über die nachfolgenden Themen. Die examensrelevanten Themen werden anschließend auf 598 Seiten ausführlich dargestellt. Auf weiteren 27 Seiten beinhaltet das Buch ein Glossar zum Sachenrecht, in dem alle relevanten Definitionen nochmals alphabetisch geordnet dargestellt werden. Abschließend wird ein Paragraphenregister aufgezeigt, in dem alle sachenrechtliche Paragraphen der verschiedenen Gesetzesbücher erneut benannt und auf entsprechende Fundstellen im Buch hingewiesen wird.
Die Schriftgröße ist dabei relativ klein. Durch zahlreiche Überschriften und Absätze lässt sich der Text aber trotzdem gut lesen. Weiterhin wird der Text durch zahlreiche Schaubilder aufgewertet.
II. Inhalt
Das sachenrechtliche Spektrum des Themengebietes wird nach Schwierigkeit und Relevanz durch die Buchstaben G, V, E und Z in Grundlagen-, Vertiefung-, Examens- und Zusatzinhalte unterteilt. Dadurch eignet sich das Buch sowohl für Anfänger als auch für Examenskandidaten. Der Leser kann durch diese Einteilung optimale Schwerpunkte setzen.
Während der Anfänger die mit E (Examen) gekennzeichneten Bereiche überspringen kann, kann sich der Examenskandidat auf diese schwierigeren Themengebiete konzentrieren. Jedes Themengebiet ist dabei zusätzlich mit zahlreichen Schaubildern versehen, die dabei helfen, die für Anfänger schwierige Materie des Sachenrechts zu überblicken. Weiterhin kann mit Hilfe der Schaubilder das bereits Erlernte erneut wiederholt werden. Das Auffinden der Schaubilder wird dabei durch ein eigenes Inhaltsverzeichnis erleichtert.
Die wichtigsten Themen sind zudem mit kurzen Beispielsfällen versehen, sodass dem Leser auch die praktische Bedeutung des Gelesenen bewusst werden kann. Leider beinhaltet das Werk selbst keine Falllösungen und verweist lediglich mit Fallname und Randnummer auf das Fallbuch „Fälle zum Sachenrecht“ von Klaus Vieweg und Anne Röthel welches zusätzlich angeschafft werden müsste. Dies ist aber auch schon das einzige kleine Manko des Buches.
Positiv fällt hingegen auf, dass zahlreiche Prüfungsschemata für die Falllösung in der Klausur aufgezeigt und erklärt werden. Gerade für Studenten in den Anfangssemestern sind diese hilfreich, sichern sie doch, dass in der Klausur oder Hausarbeit kein wichtiger Prüfungspunkt vergessen wird. Besonders positiv hervorzuheben ist die Art und Weise der Darstellung und Aufbereitung von bekannten Streitständen. Die vertretenen Ansichten werden mit Pro- und Kontraargumenten sehr gut und ausführlich dargestellt, sodass das Verstehen und Erlernen der einzelnen Argumente und somit der Streitentscheid in der Klausur leichter erscheint.
Durch die Definitionssammlung am Ende des Werkes werden alle Aspekte, die für eine sachenrechtliche Klausur zu lernen sind zusammenfassend dargestellt. Dadurch bleibt der Zeitaufwand für das Zusammensuchen von Materialien sehr gering.
Das Buch enthält damit alles, was ein Lehrbuch umfassen muss: Inhaltliche Darstellung der sachenrechtlichen Probleme, Aufzeigen der Streitstände und Argumente sowie die wichtigsten, in der Klausur zu beherrschenden Definitionen. Dies ist völlig ausreichend, um alle Aspekte einer erfolgreichen Klausurbearbeitung abzudecken.
III. Fazit
Das Lehrbuch „Sachenrecht“ von Klaus Vieweg und Almuth Werner kann durch die benannte Unterteilung sowohl von Anfängern als auch von Examenskandidaten verwendet werde – für jede Zielgruppe bietet es ausreichend Inhalt ohne aber den Studienanfänger bereits zu überfordern. Damit kann es als „Begleiter“ vom Grundstudium über die Großen Übungen bis zum Examen genutzt werden.
Meiner Meinung nach ist das Werk eines der besten zurzeit vorhandenen sachenrechtlichen Lehrbücher. Dem Leser wird durch den verständlichen Text und die zahlreichen Schaubilder das sachenrechtliche Grundwissen vermittelt. Durch Streitentscheide und Prüfungsschemata wird man als Student zudem zusätzlich optimal auf das Schreiben von sachenrechtliche Klausuren vorbereitet. Wer dieses sehr umfangreiche Buch durchgearbeitet hat, sollte ein gutes Verständnis der sachenrechtlichen Materie vorweisen können und braucht damit auch keine „Angst“ mehr vor diesem Rechtsgebiet zu haben.

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17.06.2012/0 Kommentare/von Gastautor
Schlagworte: buchbesprechung, Lehrbuch, Rezension, Sachenrecht, Vieweg, Werner
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https://juraexamen.info/wp-content/uploads/2022/05/je_logo.svg 0 0 Gastautor https://juraexamen.info/wp-content/uploads/2022/05/je_logo.svg Gastautor2012-06-17 11:42:252012-06-17 11:42:25Rezension: Vieweg/Werner Sachenrecht, 5. neubearbeitete Auflage 2011
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